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Professor und Doktor der Medizin Petrus Maria
Caneparius. Sein Werk über die Tinten und die hierfür verwendeten Rohstoffe war Jahrhunderte lang das gründlichste und ausführlichste Buch auf diesem
Gebiete. Der Titel des Buches lautet DE ATRAMENTIS cujuscunque generis. Es erschien 1660 in London. (Familienbesitz)




HISTORIA DE ATRAMENTIS

IIm Mittelalter waren es hauptsächlich Mönche, die sich mit der Entwicklung und Fertigung von Tinten befassten. Ab dem 16. Jahrhundert finden wir Aufzeichnungen über Tinten in den Werken von Ärzten und Apotheker. Sie befassten sich neben der Medizin gern auch noch mit praktischen naturwissenschaftlichen Fragen.

Man schreib das Jahr 1735. Franz Esser, Apotheker in Mönchengladbach, stellt verschiedene Tinten her. Die Rezepturen entnimmt er teilweise dem Buch DE ATRAMERNTIS aus dem Jahre 1660. Parallel entwickelte er aber auch neue Tintenrezepte, die er sorgfältige niederschreibt.

Sein Wissen gibt er an seinem ältesten Sohn Josef weiter. Auch er befasste sich mit der Herstellung handgeschöpfter Tinten

Das Buch mit den Tintenrezepten wurde von Generation zu Genera-tion weitervererbt und so erhielt es in der Erbreihenfolgen schließlich Franz-Josef Jansen. Er studierte das niedergeschrieben Wissen seiner Vorfahren und begann im Jahre 1988 erneut mit der Herstellung von Tinten auf der Grundlage alter Familien Rezepturen.

Im Jahre 1991 wurden nach intensiver und aufwendiger Laborarbeit die ersten Tinten für Füllfederhalter hergestellt, und 1995 etwicklte man eine vollkommen neue Art von Füllhalter-Tinten, die sogenannte GENUSS-Tinten.

Heute fertigt die Tintenmanufaktur Jansen über zweihundert verschiedene Tinten in 55 verschiedenen Tintenfarben. Zufriedene Kunden aus aller Welt benutzen heute die handgeschöpften Tinten von DE ATRAMENTIS.

Handgeschriebenes Tintenrezept-Buch
von Franz Esser
aus dem 18. Jahrhundert.
(Familienbesitz).